Chiropraktische Mobilisation

Chiropraktische Mobilisation
Um die
Gelenkfunktion von Hand, Ellenbogen, Knie, Sprunggelenk, Iliosacral-, bzw. Kreuzdarmbeingelenk (ISG), der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie der Brustwirbel- und Halswirbelsäule (BWS, HWS) wieder herzustellen, wird die chiropraktische Mobilisation angewendet. Die Behandlung besteht im Wesentlichen aus einer, mit minimalem Kraftaufwand ausgeführten, manuellen Einwirkung auf das funktionsgestörte Gelenk. Dabei wird es leicht über seine normale Beweglichkeit hinaus bewegt, ohne dass Kapsel, Bänder oder Weichteile verletzt oder beeinträchtigt werden. Diese Techniken können mit Impuls durchgeführt werden, müssen aber nicht. Wichtig ist, dass nach einer solchen Behandlung die Patienten auch zuhause zur Aktivität angehalten werden, damit das Ergebnis länger hält. Diese Übungen sollten dann ein- bis zweimal täglich für sieben Tage durchgeführt werden, damit sich nicht so schnell wieder etwas „ausrenkt“. Dass in kurzen Abständen chiropraktische Mobilisationen erforderlich werden, liegt an der versäumten Aktivitätsaufforderung, denn so erhält der zu stabilisierende Muskel, der durch eine Blockade inaktiv ist, keine Information um das Gelenk zu stabilisieren. Doch selbst häufige chiropraktische Mobilisationen führen nicht zum Ausleiern von Bändern o.ä., da diese Techniken oft mit Impuls angewendet werden und die Zeit zu kurz ist, um v.a. Bänder dauerhaft zu längen.