Unser Therapieangebot

Wir finden die richtige Behandlung für Sie

Rückenschule, Maitland-Therapie, Querfriktion nach Cyriax – wir wollen Sie im Therapiedschungel nicht alleine lassen. Deshalb war und ist es uns wichtig, als freie und unabhängige Praxis (= kein zuweisender Arzt im Haus) zu arbeiten. Denn nur so sind wir in der Lage, Ihnen ausschließlich Therapien und Behandlungen zu empfehlen, hinter denen wir auch stehen und die wissenschaftlich haltbar sind. Diese Unabhängigkeit hat einen weiteren Vorteil: wir können bspw. auf eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) verzichten und erhöhen somit die Qualität. IGeL sind Leistungen, die die Krankenkassen nicht zahlen, weil diese IGeL wissenschaftlich nicht validiert sind. Dazu gehören bspw. die Laser- und Magnettherapie. Aber auch die Osteopathie gehört teilweise dazu. Osteopathie kann auch durch andere Therapien, die der Arzt verordnen kann und Ihre Krankenkasse bezahlt (!), sehr gut ersetzt werden.

Aus dieser Arbeitsweise heraus hat sich im Laufe der Jahre reduce to the max, das Motto unserer Praxis entwickelt. Denn wir wissen, nur durch die Reduktion auf das Maximum ist es möglich, Ihnen stets die optimale Behandlung zukommen zu lassen.

Durch das ständige Fortbilden aller in unserem Team, können wir Ihnen auch die neusten Trainingsmethoden anbieten, die neusten Erkenntnisse aus Wissenschaft, Sport, Trainingslehre u.v.m. an Sie weitergeben. Hierzu zählen BFR, ECC, HSRT u. v. m., die Herr Melzer seinen Kollegen auch bei internen Fortbildungen vermittelt bzw. die Kollegen bei Fortbildungen erlernen, währenddessen auch üben, um sie an Ihnen auszuführen.

Sebastian Kneipp hat einmal gesagt: „Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muß eines Tages sehr viel Zeit für die Erkrankung opfern“. Gern möchten wir das noch kurz erweitern: Bewegung ist kostenlos! Therapien benötigen nicht nur Zeit, sondern kosten Ihr Geld.

Anbei haben wir einige wichtigen Informationen für Sie rund um Ihren Behandlungsablauf:
Seien Sie bitte immer pünktlich, denn nur so können wir Ihnen Ihre volle Therapiezeit grantieren.

Wenn Sie unentschuldigt einem verbindlich gebuchten Termin fern bleiben, dann haben Sie eine „no show“-Gebühr an uns zu entrichten. Diese Gebühr ist abhängig von der von Ihnen gebuchten Zeit und wird Ihnen privat in Rechnung gestellt (nach $615 BGB (Annahmeverzug)): Je 20min Slot zahlen Sie 25€.
Bitte senden Sie uns sicherheitshalber an die jeweilige Praxis eine Mail (siehe u.a. diese Homepage): Jegliche Absage muß mindestens 24h vor Ihrem jeweilig gebuchten Termin bei uns eingehen bzw. eingegangen sein (entweder per Mail, Telefon, Fax oder persönlich bei uns in der Praxis).

Wenn Sie eine akute Infektionserkrankung während Ihrer Therapie bei uns durchmachen (wie Erkältungen etc), dann sagen Sie bitte den oder die Termine ebenso rechtzeitig ab.

Die gesetzlichversicherten Patienten müssen einen Teil der Kosten für jedes Rezept selbst tragen. Die Kosten setzen sich wiefolgt zusammen: 10€ für jedes Rezept + 10% vom Rezeptwert für jedes Rezept. Dies sind die Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen. Bitte fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob Sie sich ggf. von diesen Kosten befreien lassen können. Fragen Sie das bitte vor der Therapie bei Ihrer Krankenkasse an, ansonsten müssen Sie die Rechnung zunächst bei uns begleichen und sich im Anschluß bei Ihrer Krankenkasse erstatten lassen. Die Rechnung ist immer sofort fällig so ist es in den Verträgen mit den Krankenkassen vereinbart.

Studenten, die eine studentische Privatversicherung haben und mit einem Rezept zu uns kommen, können nicht mit einer Entrichtung der vollen von uns an Sie gestellte Rechnung rechnen. Sie gehen mit uns einen Behandlungsvertrag ein, der im vorwege regelt, welche Kosten Sie an uns zu entrichten haben. Die studentische Privatversicherung wird Ihnen immer nur einen kleinen Bruchteil dessen erstatten.

Privatpatienten erhalten nach der Behandlung eine Rechnung. Alle Preise sind unterhalb der Ortsüblichkeit und müssen daher von Ihren Kassen beglichen werden, wenn das Ihr Vertrag her gibt. Lesen Sie bitte Ihren Vertrag immer genau durch was Ihre Kasse an Heilmitteln entrichtet (100% oder weniger).

Die Kassen schreiben vor, daß das Rezept nach 28 Tage begonnen werden muß, da ansonsten keine Notwendigkeit für eine Behandlung und deren Kostenübernahme durch die Krankenkasse besteht. Für eine Unterbrechung stehen Ihnen 14 Tage zur Verfügung. Das könnte bei einer Erkrankung oder Urlaub für Sie interessant sein. Auch „verfällt“ Ihr Rezept nicht bei einem Quartalswechsel.

= parietale Osteopathie.
In der MT gibt es verschiedene Konzepte (Kaltenborn, Maitland, McKenzie, Cyriax u.v.m.), die sich in den Grundlagen letztendlich an bspw. STILL (wird oft als Vater der MT bzw. parietalen Osteopathie bezeichnet) orientieren und sich seitdem weiterentwickelt haben. Unser Verständnis dazu ist, daß alle eine Daseinberechtigung haben, aber Manualtherapeutenwie gerade Uwe Streeck, Bert van Wingerden, Claus Melzer, Henk Brils u.v.a. haben sich die Behandlungen herausgegriffen, die wissenschaftlich haltbar sind. Alle anderen Techniken wurden (und werden zukünftig) aus der modernen MT eliminiert, weil sie dem Patienten keinen „Benefit“ bringen. Das setzt voraus, daß man nicht nur viel lesen, interpretieren, viel Zeit und Geld investieren muß, sondern auch, daß diese Veränderungen aus der klinischen Arbeit und den dort gesammelten Erfahrungen heraus kommen können.
MT wird bei uns i.d.R. mit aktiven Übungen bspw. im Trainingsraum bzw. mit Hausaufgaben begleitet, da wir der Überzeugung sind, daß 20min MT nicht ausreichend sein können (Patient muß aktiv mit eingebunden werden).
MT ist eine Gelenkmobilisation bspw. post-Op (z.B. VKB, Meniskus, Labrum, Wirbelsäule, Hand, Sprunggelenk), post-traumatisch, Arthrosen aller Art oder prophylaktisch.
Gelenkmobilisation ist in der Regel eine passive Maßnahme, die v.a. unter Kompression translatorisch durchgeführt wird.
Traktionsbehandlungen haben sich wissenschaftlich nicht durchgesetzt. Aus diesem Grund wird bei Mobilisation v.a. unter Kompression mobilisiert (ist u.a. physiologischer und exakter durchführbar als unter Traktion).
Die Stabilisation (lokalsegmentale Stabilisation der Wirbelsäule oder Nachbehandlung von Instabilitäten Schulter, Ellenbogen, Hand, Knie).
Eine Weichteilbehandlung wie bei „Tennis“- und „Golf“-Ellenbogen (besser u.a. als RSI oder CTD bekannt, ist keine (!) Epicondylitis, da nicht Knochen Problem ist, sondern Weichteile (in diesem Falle Sehne (=> Tendinose, insertionsnahe Tendinose, Tendinitis o.ä.).
Diese Therapie ist eine Erweiterung der Manuellen Therapie und wurde u.a. von Cyriax entwickelt.
Dabei wird sich des weiteren auf Muskeln (wie Muskelfaserriß), Bänder (obere Sprunggelenksverletzungen) konzentriert.
Eine Grundidee, die Cyriax entwickelte, war, daß er chronische Schmerzen an den oben beschriebenen Strukturen besser behandeln wollte.
Dazu löst man bspw. durch eine Querfriktion ein akutes Geschehen aus, damit die Selbstheilung einsetzen kann. Eine Querfriktion muß aber nicht quer zur Faser sein (alte Lehrmeinung), sondern soll je zu einer Entzündung führen. Ob das immer so sein muß, entscheidet der Arzt/Therapeut mit Ihnen. Es gäbe auch andere Optionen wie bspw. ECC-Training (IGF/FGF), BFR (Okklusionstraining, auch oft BFR genannt (blood flow restriction)) oder auch HSRT (heavy slow resistant training). Die letztgenannten Therapieformen haben allerdings eine ganz andere Grundidee, nämlich u.a. Schmerz durch Training zu lösen (siehe KGG).
Zur MT gehören u. a. Nervenmobilisationen, die Techniken zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen beinhalten.
MT ist eine Kassenleistung und kann mit anderen Therapien wie Wärmetherapie kombiniert werden.

Ist eine allgemeinere und oftmals nicht-spezifische Behandlung im Vergleich zur Manueller Therapie.
Einsetzbar z.B. bei allgemeinen Rückenbeschwerden.
KG ist eine Kassenleistung und kann mit anderen Therapien wie Wärmetherapie kombiniert werden.

Sie haben einen Unfall, der als Arbeitsunfall vom D-Arzt aufgenommen wurde, dann können Sie mit dem ausgestellten Rezept zu uns in die Behandlung kommen.
Auf diesem DIN A4 Blatt hat der D-Arzt die durchzuführenden Behandlungen angekreuzt.

Ist eine sehr wertvolle individuelle Therapieform bzw. -methode, da wir Sie nun aktiv behandeln können, hierbei sind keine passiven Techniken durch den Therapeuten auszuführen.
Warum ist diese Therapie so wertvoll, hier einige Argumente von vielen:
a.) Sie müssen aktiv werden und da die meisten Beschwerden durch ggf. mangelnde Aktivität entstanden sind, können wir an Ihrer Schwachstelle aktiv arbeiten.
b.) Aktive Therapien sind in fast allen Leitlinien aufgenommen worden (u.a. Schmerzleitlinie beinhaltet immer Aktivität vom Patienten). Bewegung hält gesund.
c.) Schmerz kann gut durch Bewegung positiv beeinflußt werden (u.a. durch Aktivierung von Mechanosensorik, wirkt oft besser und nachhaltiger als Entzündungs- und Schmerzhemmer,
d.) Bewegung kann Krankheitsprozesse zeitlich verschieben (prophlaktisch).
e.) eine Entzündung bspw. endet immer aktiv (v.a. durch aerobes Training) durch den Patienten! Die Ergebnisse sind allerdings vom Trainingszustand abhängig. Je schlechter dieser ist, desto besser funktioniert das Training.
f.) Muskeln (ist ein Organ) setzen Stoffe frei u.a. IL-6. Wenn IL-6 nicht vom Makrophag freigesetzt wird, wirkt IL-6 immer entzündungshemmend. Um diesen Prozess zu erreichen müssen Sie sich regelmäßig bewegen.
g.) Bewegung verbessert das Immunsystem und kann v.a. vor vielen Zivilisationserkrankungen wie Diabetes schützen, lindern oder verschieben.
Beim Erstgespräch wird u.a. ein Befund erhoben, ein individuelles Therapieziel festgelegt, ein Trainingsplan erstellt und schon geht es auf die Trainingsfläche.
Für Hausaufgaben dürfen niemals Federwiderstände verwendet werden (bspw. Theraband), da Federwiderstände die „schlimmste“ Widerstandsform ist, die wir einem Muskel aussetzen können. Unser Körper ist der Schwerkraft ausgesetzt, die Gravität bleibt auf der Erde relativ konstant. In unserer Praxis sind Therabänder eine absolute Kontraindikation und sind in der Wissenschaft unstrittig.
Hausaufgaben werden mitgegeben, denn wenn Sie sich zu Hause bewegen, ist das i.d.R. kostenlos und erfordert von Ihnen keine Opfer!
Die typischen Indikationen für KGG sind auszugsweise:
a.) alle post-operativen Zustände.
b.) alle posttraumatischen.
c.) Sportverletzungen.
d.) Gleichgewichtsbeschwerden
e.) Arthrosen.
f.) Bandscheibenbeschwerden.
g.) andere Wirbelsäulenbeschwerden.
h.) Fehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen.
i.) Haltungsbeschwerden.
j.) Diabetes mellitus.
k.) Osteoporose.
l.) Muskelaufbau.
m.) Neurologische Beschwerdebilder.
n.) Krebsnachsorge.
KGG ist eine Kassenleistung und kann in einer Gruppe bis zu 3 Teilnehmern, denen alle KGG verordnet wurde, durchgeführt werden.

Ist eine passive Behandlungsmethode, die z.Z. von den Ärzten vernünftigerweise nicht mehr so viel verordnet wird, weil die aktiven Maßnahmen besser wirken.
Des weiteren sind Massagen in den Verruf gekommen nur „Wellness“ zu sein.
Wenn der Arzt eine medizinische Massagetherapie verordnet, hat es mit Wellness in der Physiotherapie nicht zu tun.
Es gibt wie in vielen Therapien viele verschiedene Arten von Massagen.
KMT ist allerdings eine Kassenleistung und daher auf die übliche Massage beschränkt.
Sonderformen der Massage, die die Kassen ebenso vergüten sind die:
a.) Bindegewebsmassage (BGM).
b.) Querfriktionen nach Cyriax.

Sie ist Bestandteil der Physikalischen Therapie und der komplexen Entstauungstherapie (KPE) zur Behandlung von Lymphödemen.
MLD ist u.a. eine manuell (!) durchgeführte Entstauungstherapie und eine spezielle passive Massagetherapie.
Allerdings gibt es z.B. eine wichtige Kontraindikation bzw. relative Kontraindikation (unter Vorsichtsmaßnahmen), die Sie vorher mit dem Arzt abklären müssen: Herzinsuffizienz.
Sie kann in verschiedenen Zeitintervallen durchgeführt werden:
a.) 30min.
b.) 45min.
c.) 60min.
MLD ist eine Kassenleistung, die mit anderen Therapieformen wie der Kompressionstherapie kombiniert werden kann.

Kann eine Ergänzung zur MLD sein und muß vom Arzt verordnet werden.
Ist eine Kassenleistung.

Hierunter fallen bspw:
a.) Fango (oft die therapeutisch wertvollste WT).
b.) Heiße Rolle (wird gern verordnet, weil der Arzt Ihnen sagt, daß der Therapeut dann mehr Zeit habe. Das ist einerseits richtig, aber finanziell ein Desaster).
c.) Heißluft.

Kältebehandlung und hier v.a. die Eisbehandlung wird von uns kategorisch in der Nachbehandlung von Op’s und Trauma abgelehnt, da es hierzu keine (!) wissenschaftliche Evidenz gibt, die sagt welche Form, wielange, wohin usw. (vgl. u.a. Wingerden, Melzer).
Daß Eis im Sport bei akuten Verletzungen noch eingesetzt wird, zeigt wie schlecht ausgebildet die Anwender dort sind. Zum Glück ändert sich die Lehrmeinung in einigen Physiotherapieschulen, sodaß wir hoffen können, daß es endlich auch mal den Sport erreicht!
Die einzig gut belegte Wirkung von Eis ist die Schmerzreduktion. Aber die Reduktion von Schmerz hat wiederum negative Auswirkungen. Da der Schmerz durch Eis gut und schnell eliminiert werden kann, wissen Sie nicht wieviel Sie z.B. belasten dürfen. Es fehlt Ihnen ein wichtiger „Begrenzer der Belastung“: Schmerz! Und nur durch Aktivität kann die Entzündung zeitnah beendet werden.
Wenn Sie Eis einsetzen möchten (wir würden Ihnen das nicht in solchen Situationen empfehlen), dann dürfen Sie logischerweise nicht danach belasten.
Wenn Sie Ihren Schmerz behandeln wollen, können Sie Eis anwenden, dann aber nur als Kryokinetik (fragen Sie uns gern danach).
Des weiteren sind Entzündungsreaktionen nach Op und Trauma die zwingende Reaktion Ihres Körpers die Selbstheilung zu starten.
Die Entzündung ist ein zwingender Prozeß ohne den es zu keiner zeitnahen und physiologischen Wundheilung kommt bzw. kommen kann. Die Wundheilung verlängert sich.
KT ist eine Kassenleistung und wird leider noch oft mit MT oder KG kombiniert verordnet.
KT könnte auch mit neurophysiologischen Krankheitsbildern kombiniert werden, denn mittels eines Eislolly kann in Serienpausen durch ständiges berühren der Region mit Eis, die Spannung bspw. im Muskel unterstützt bzw. erhöht werden.
Vgl. auch unser Trainingslehrebuch, das meine Frau und ich geschrieben haben (lange Abhandlung zum Thema: „Eis eine Kontraindikation“.

Eine wissenschaftlich und klinisch sehr umstrittene Therapiemethode, wenn es um Aktivierung von Muskulatur geht.
Auch hier sind wir der Meinung der meisten, daß die Aktivierung von außen mittels einer Elektrode, neurophysiologischer Unsinn sind.
Aus diesem Grund verzichten wir hier gern auf die Verordnung und die Anwendung und suchen das Gespräch mit dem Arzt, der es verordnet hat.
Andere Argumente wie Schmerzreduktion kann man unter bestimmten Umständen gelten lassen. Aber vergleichen Sie bitte den Text weiter oben bzgl. Schmerz in akuten Situationen.
Wenn es sich um einen chronischen Schmerz handelt, könnte es eine Therapieoption sein (TENS).
Eine Sonderform von ET ist Iontophorese. Hierbei wird versucht ein Medikament durch die Elektrotherapie in die Haut „einzuschleusen“.
ET ist eine Kassenleistung, die auch mit anderen Therapiemaßnahmen wie MT oder KG kombiniert werden kann, für eine Praxis sehr defizitär ist.

Ist eine spezielle Form aus dem Bereich der Physikalischen Elektro- und Wärmetherapie.
Die medizinische Ultraschallbehandlung liegt im Bereich von 0,8 bis 3MHz, dabei wird mithilfe von Schallwellen Wärme erzeugt.
Es folgt dem physikalischen Prinzip des „piezzo-elektrischen Effektes“.
Man kann US u.a. zur Schmerzlinderung v.a. im Bereich der Enthesen (Ansätzen von Sehnen, Kapsel, Bändern) einsetzen.
Weitere Indikationen wären verzögerte Knochenheilung oder superficial (oberflächlich) liegende Arthrosen wie Finger, Sprunggelenk, Fuß- und Handwurzel.
Zwischen Ultraschallkopf und der Patientenhaut wird ein Gel aufgetragen, um eine gute Verbindung zu schaffen. Ohne das Kontaktgel kommt es zu keiner Übertragung der Schallwellen.
US kann alternativ im Wasserbad durchgeführt werden.
Sie sollte nicht im Bereich der Augen, des Herzens, des Gehirns, der Gebärmutter, bösartigen Tumoren und bei offenen Wunden angewendet werden.
Eine Sonderform ist die Ultrasschall Phonophorese dabei soll ein Medikament durch die Haut in den Körper eingebracht werden (v.a. entzündungshemmende Salben).
Die US ist eine Kassenleistung und kann mit anderen Therapieformen wie MT und KG kombiniert werden.

Man kann hierbei zwischen 2 unterschiedlichen Therapien unterscheiden:
a.) Therapie der Atmung.
b.) Therapie mit dem Atem.
Ziele können eine Atemerleichterung und eine bewußtere Körperwahrnehmung sein, aber auch Kräftigung der Atemmuskulatur, Ökonomisierung, Entspannung u.v.m.
Behandlungstechniken und Maßnahmen basieren auf physiologischen, neurophysiologischen und anatomischen aber auch pathophysiologischen Grundkenntnissen.
Wie bei allen unseren therapeutischen Maßnahmen arbeitet man befundorientiert am funktionellen Problem vom Patienten (zielgerichtet und differenziert).
Auch zielorientierte Arbeit muß eingebaut werden, denn aus dem Befund ergibt sich bspw. eine Situation, die dem Patient Probleme bereitet. Diese Situation muß anfangs abgeschwächt ebenso vorkommen.
Es können passive Maßnahmen, aber aktive Therapien eingesetzt werden.
Typische Erkrankungsbilder sind COPD (wie Asthma bronchiale), Lungenentzündungen, zystische Fibrosen, Lungenfibrosen, Operationen am Herz und/oder Brustkorb usw.
Ist ein Heilmittel, daß verordnet werden kann. Jedoch steht dem Physiotherapeuten eine ganze Reihe von Behandlungstechniken zur Verfügung (je nach Befund und Ziel), die er einsetzen kann bzw. auch kombiniert einsetzen kann.
Bspw. MT + HR, MT + BGM.

Ist keine spezielle Therapieform in der Physiotherapie, allerdings in der Ärzteschaft!
Wir behandeln hier typischerweise Kopfschmerzen, Migräne (beides Spezialgebiete von Herrn Melzer), aber auch andere Ursachen sind denkbar wie CMD (siehe unten) oder Arthrosen.
Wir werden in einem Erstgespräch zusammen mit Ihnen herausfinden wie wir Ihren Schmerz optimal und individuell angehen können.
Bspw. aktiv durch Bewegungen, passiv z.B. durch ET, US oder TENS.
Die Schmerztherapie ist keine Kassenleistung im eigentlichen Sinne, denn der Arzt hat in der Physiotherapie dafür keine Positionsnummer. Der Arzt kann aber obig beschriebene Therapien verordnen.

Hier geht es v.a. um Nachbehandlung von Sportverletzungen, aber auch um die Vermeidung solcher.
Dazu wird für den einzelnen Sportler ein individuelles Programm erarbeitet, mit ihm zusammen durchgeführt, protokolliert und mit Trainingsempfehlungen versehen.
Typischerweise kann man sich dies nicht direkt verordnen lassen. Die Sportphysiotherapie ist keine Kassenleistung. Es sei denn der Arzt schreibt z.B. MT, KG oder KGG auf.
Wir übernehmen auch gern die Betreuung von Einzelsportlern oder Teamsportarten (siehe unten „Sportlerbetreuung“).

Diese Trainingsform, die wir seit ca. 20 Jahren einsetzen, wird angewandt, wenn Therapie- und/oder Trainingserfolge ausbleiben bzw. es keine weiteren Fortschritte gibt.
Leistungsfähigkeit und Gehirn sind 2 Begriffe, die nicht zusammen passen.
Das Gehirn ist nicht auf Leistung aus, sondern der „Chef im Ring“ und sichert uns das Überleben.
Das Gehirn soll u.a. Bedrohungen sehr schnell erkennen und reagieren, was schlußendlich in einer Bewegung beantwortet wird (Schutzfunktion).
Unsere beiden Gehirne („alte“ und „neue“) sollen uns helfen Dreidimensionalität im Raum zu ermöglichen.
Wichtig ist nun das Zusammenspiel dieser beiden Hälften, dies kann getestet und behandelt werden. Das könnte zur Verbesserung von Range of motion oder besseren Trainingsleistungen führen.
Wissenschaftlich ist NOT/ONT noch in den Kinderschuhen, aber bei den oben beschriebenen Symptomen immer eine Möglichkeit, um vom reinen symptomorientierten Training erfolgreich abzuweichen.
Heute wird es als „Neuroathletik Training“ bezeichnet und wird immer weiter erforscht.

MTT/MAT kommt v.a. in der „erweiterten ambulanten Physiotherapie“ (EAP) vor und wird überwiegend in Rehazentren abgegeben.
In Praxen außerhalb eines Rezazentrums kann dies nur mit Genehmigung der Versicherungen mit den Kassen abgerechnet werden.
Ansonsten ist es Privatleistung.

TRENA wird seit einiger Zeit von den deutschen Rentenversicherungsträgern angeboten.
Nicht zu verwechseln mit „Irena“ (1 Hauptdiagnose mit 2 Problembereichen).
TRENA ist ein zielgerichtetes Training, Rehasport dagegen nicht.
Und hierbei müssen Geräte genutzt werden, die in die Therapie eingebunden werden, damit ist TRENA für die Patienten effektiver und wertvoller als Funktions- und Rehasport. In dem zuletzt genannten dürfen nur kleine Geräte wie Bälle eingesetzt werden. Des Weiteren findet keine individuelle Trainingsplanung und korrigiertes Training bei Rehasport statt, aber bei TRENA.
TRENA wird bei einer positiven Erwerbsprognose (von mindestens 3 Stunden) eingesetzt und vorher muß eine Reha abgeschlossen worden sein.
Das Rezept kann nur von einem Rehaarzt ausgestellt werden.

Rehasport ist immer unspezifisch und v.a. nicht individuell.
Es gibt keine Eingangsuntersuchung, es wird kein Trainingsplan erstellt, gibt keine Kontrolle und ist kein Einzeltraining, sondern ein Gruppentraining.
Auch darf beim Rehasport kein Gerät eingesetzt werden, das ist bspw. bei KGG und Trena aber zwingend vorgeschrieben und sinnvoll.
Das hat zur Folge, daß es die schlechteste Therapieform ist, die von den Kassen angeboten wird.
Sie erfreut sich bei Ärzten v.a. so großer Beliebtheit, weil es von keinem Budget geht.

Patienten können auch im Hause, Alten- oder Pflegeheimen behandelt werden.
Muß vom Arzt extra verordnet werden (auf Rezept muß das angekreuzt werden). Aufgrund der chaotischen Hamburger Verwaltungspolitik, können die meisten Praxen keine Hausbesuche mehr aufnehmen, da durch das Anwohnerparken allen medizinischen Berufen (Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Pflegediensten u.v.m.) es unmöglich gemacht wird kosteneffektiv zu arbeiten. Die anfallenden Parkgebühren werden von den Kassen nicht (!) erstattet und damit erhöhen sich die Kosten (zumal das Entgelt für Hausbesuche sehr schlecht ist).
Die Verwaltung und die Politik wissen um die Situation, sehen aber keinen Handlungsbedarf!
Leidtragende sind erneut die Patienten, die nicht oder nicht optimal versorgt werden können.

Ist bis auf BG-Patienten keine Kassenleistung.
Kinesotaping ist wissenschaftlich betrachtet, keine brauchbare Therapieform, die eine Evidenz hat.
Beim normalen Taping sieht es dagegen besser aus (v.a. bei kleineren Gelenken).

Gern betreuen wir Sie auch in Ihrer Firma.
Hierzu bieten wir u.a. Massagen, Rückenschulen, Arbeitsplatzergonomie und Ausgleichsgymnastik an.
Bitte kontaktieren Sie uns gern direkt unter:
a.) Hamburger Praxis: info@praxis-melzer.de
b.) Wedel: katja.melzer@physiotrain.org

Gern betreuen wir Sie und Ihr Sportteam.
Das kann einmalig bspw. für eine Veranstaltung sein bishin zur Saisonbetreuung.
Bitte kontaktieren Sie mich direkt unter: claus.melzer@praxis-melzer.de

In Hamburg und Wedel führen wir regelmäßig Rückenschulen durch, diese sind bei den gesetzlichen Krankenkassen anerkannt.
Die Kosten können von den Kassen erstattet werden.
Bitte fragen Sie bei uns an, wann der nächste Kurs startet.

Ist v.a. in der KG oder MT beinhaltet.
Interessant zur Leistungsoptimierung (Sport), aber auch post-op nach z.B. einem neuen Gelenk (TEP).

Ist v. a. in der KG beinhaltet.

Ist eine veraltete Therapieform für die Behandlung u.a. von Schlaganfällen, da die meisten kein aufgabenspezifisches Training anbieten!
Hierzu gibt es auf www.physio.de weitere hilfreiche Informationen.
Nicht anderen Therapien überlegen (keine statistisch signifikante Überlegenheit; gilt sowohl für die obere Extremität, Wirbelsäule als auch für die untere Extremität).
Aus diesem Grund muß man bei der Auswahl der Therapeuten sehr sorgsam sein oder auf die Therapieform gänzlich verzichten.
Alternativen zu aufgabenspezifischen Training gibt es genügend wie bspw. mit KGG, MAT/MTT und sind der Bobaththerapie überlegen.
Bobath ist allerdings dem alten PNF-Konzept überlegen.

War bis vor vielen Jahren wie Bobath wissenschaftlich nicht belegt bzw. haltbar, jedoch haben sich führende Therapeuten wie Frau Horst sich auf die Fahnen geschrieben das Konzept nicht nur zu evaluieren, sondern auch zu verändern.
Leider gibt es nur wenige Personen, die dieses Konzept vernünftig umgesetzt haben, sodaß Sie bei der Auswahl der Praxis stets darauf achten sollten, daß die Qualität stimmt.
Alternativ dazu ist KGG, MAT/MTT o.a. Therapien, die aufgabenspezifisch sind, erfolgversprechender.

Siehe Bobath.

Kann bei bestimmten Krankheitsbildern sehr sinnvoll sein.
Dazu gehören u.a. Teile der Wirbelsäule, Rippen, Menisken, Radiuskopf, Handwurzel und Fußwurzel.
Ist bei den restlichen Krankheitsbildern nicht besser als bspw. eine Mobilisation aus der Manuellen Therapie.
Organe zu manipulieren wie es in der Osteopathie angeboten wird, sind wissenschaftlich unhaltbar.

Es ist unbestritten, daß bei Diabetes v.a. Bewegung und Ernährung die beiden wichtigsten Bausteine neben Medikation sind.
Diabetes ist eine Zivilisationserkrankung mit zunehmenden Erkrankungszahlen. Daher ist es unverständlich, daß in diesem Bereich so wenig von allen umgesetzt wird.
Bei Diabetes mellitus Typ 2, dem nicht insulinpflichtigen Typ, sind Training und Ernährung die wichtigsten Bausteine. Nicht nur wegen der Gewichtsreduktion, sondern auch durch die „richtige“ Trainingsform, die Leber wieder zu „motivieren“ vermehrt Insulin zu produzieren.
Hierzu können wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch erklären, was getan werden muß, Sie entscheiden sich und wir legen los. Es wird ein langer und schweißtreibender Prozeß, der sich aber für Sie sehr lohnen wird.

Herz-Kreislauferkrankungen sind genauso auf dem Vormarsch wie andere Zivilisationserkrankungen. Ein individuell erstellter Trainingsplan (in Absprache mit Ihrem Arzt) wird Ihnen bei Ihrem Ziel „herzgesünder“ zu werden sehr helfen.

Seit Jahren ist Claus Melzer deutschlandweit als erfolgreicher Dozent für die Bereiche Ausbildung Manuelle Therapie, Krankengymnastik am Gerät, medizinisches Aufbautraining, medizinische Trainingstherapie, Nachbehandlung von Wirbelsäulenerkrankungen/-beschwerden, Kopfschmerz, Migräne, Schwindel und Tinnitus tätig. Mehrere Referenten arbeiten in unserem Physiotrain Team erfolgreich und dozieren ebenfalls selbstständig.
Alle unsere Kursangebote können Sie unter www.physiotrain.org einsehen.